Christel Wegners "Ostalgie" schlägt seltsame Blüten. Das DKP-Mitglied, das über die Liste der Linken in den niedersächsischen Landtag eingezogen ist, schlug vor die Stasi zu reinstanziieren um die Gesellschaft vor "reaktionären Kräften" zu schützen.Die Reaktionen der etablierten Parteien auf diese Forderung waren erwartungsgemäß ablehnend; auch hochrangige Linke-Politiker forderten Frau Wegner auf, ihr Landtagsmandat niederzulegen.
Uwe Schünemann, Niedersachsens CDU-Innenminister nahm Wegners Äußerungen zum Anlass, eine weitere Überwachung der Linken durch den Verfassungsschutz zu rechtfertigen. Eine fragwürdige Logik wenn man bedenkt, dass Christel Wegner nicht einmal Mitglied dieser Partei ist und nur durch personalpolitisches Kalkül in den Landtag kam.
Bei der bevorstehenden Wahl der Hamburger Bürgerschaft sind wieder 10 Kandidaten der Linken-Liste Mitglieder der DKP. Wenn sich die Linke auch weiterhin als "bundesweit wählbare" Partei verkaufen will, sollte sie überdenken ob dieses Bild aufrechterhalten werden kann wenn regelmäßig ideologisch verbissene Betonköpfe der Kommunistischen Partei unter ihrem Banner firmieren.
(Foto: NDR)
1 Kommentar:
Um die Glaubwürdigkeit zu wahren, sollte Frau Wegner ihr Mandat niederlegen. Erst darf sie auf der Liste der Linken kandidieren und schadet dann die Bundespartei mit solchen dummen Wünschen.
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